Filmplakat

It's a Free World (© Neue Visionen Filmverleih)© Neue Visionen

DVD-Cover

It's a Free World (© good!movies)© good!movies

It's a Free World ...

"Gewerkschaften sind wichtiger als Filmemacher." (Paul Laverty)

Stab und Besetzung

Originaltitel: It's a Free World ... Kinostart: 01.09.2007 (Filmfestspiele Venedig), 29.02.2008 (US), 27.11.2008 (DE). Verleih: Neue Visionen Filmverleih (DE). Länge: 92 Min. (Presseheft) bzw. 95 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Ken Loach. Drehbuch: Paul Laverty. Kamera: Nigel Willoughby. Schnitt: Jonathan Morris. Szenenbild: Fergus Clegg (Production Designer), Pete James (Art Director). Kostümbild: Carole K. Fraser. Musik: George Fenton. Ton: Ray Beckett (Sound Recordist), Kevin Brazier (Sound Editor).

Darsteller: Kierston Wareing (Angie), Juliet Ellis (Rose), Leslaw Zurek (Karol), Joe Siffleet (Jamie), Colin Coughlin (Geoff), Maggie Hussey (Cathy), Raymond Mearns (Andy), Davoud Rastgou (Mahmoud), Mahin Aminnia (Mahmoud's wife), Shadeh & Sheeva Kavousian (their children), Frank Gilhooley (Derek), David Doyle (Tony) u.a. [in der Reihenfolge des Abspanns]

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Angie ist eine Individualistin und steht mitten im Leben. Taff, schlagfertig, attraktiv und selbstbewußt lebt in ihr der Unternehmergeist einer liberalen Wirtschaftswelt. Als sie ihren Job in einer Personalvermittlung verliert, läßt sie sich nicht beirren und beschließt, ihre eigene Agentur auf die Beine zu stellen. Sie steigt ein ins Geschäft mit Gastarbeitern aus Osteuropa. Doch hier ist das Geschäftsklima rauh, sind Gesetze nur zum Übertreten da. Zusammen mit ihrer Freundin Rose verschafft sie illegalen Einwanderern Arbeit - wenn auch nur für einen Tag. Doch mehr und mehr gerät Angie zwischen die Fronten aus Wirtschaftsbossen, Menschenhändlern und aufbegehrenden Arbeitern. Bis sie ihr eigenes Leben und das ihres Kindes aufs Spiel setzt. Als sie sich in Karol aus Polen verliebt, muss sie sich für eine Seite entscheiden und hat doch eigentlich keine Wahl. Zwischen den eigenen moralischen Ansprüchen und dem persönlichem Erfolg hat sich ein unüberwindlicher Graben aufgetan. In der freien Welt gibt es keine Schuldigen mehr, sondern nur noch den Zwang der Umstände.

Quelle: Neue Visionen Filmverleih (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 64. Internationale Filmfestspiele Venedig 2007: Goldene Osella - Bestes Drehbuch (Paul Laverty) & EIUC Human Rights Film Award
  • Katholische Filmarbeit: Kinotipp 185/November 2008 (Begründung)
  • Jury der Ev. Filmarbeit: Film des Monats 12/2008 (PDF)

EIUC Human Rights Film Award 2007 (Begründung):

"With this film we understand that migration is an issue which concerns all of us and does not only stay at the borders of Europe. The viewer experiences migrants lives not from the perspective of migrants themselves, but with the eyes of Angie, who chooses to accept the implicit rules of our 'free' world and becomes part of what she wanted to fight in the first place. Are there any other choices than being a victim or a perpetrator? This leaves us with a lot of questions on our own actions. This film is a wake up call."

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