Filmplakat

Das Leben ist zu lang (Bildnachweis: X Verleih)© X Verleih

Das Leben ist zu lang

Stab und Besetzung

Originaltitel: Das Leben ist zu lang. Kinostart: 26.08.2010 (DE). Verleih: X Verleih (DE). Länge: 86 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Dani Levy. Drehbuch: Dani Levy. Kamera: Carl-Friedrich Koschnick. Schnitt: Elena Bromund. Szenenbild: Christian Eisele (Szenenbild), Eric Dillinger (Außenrequisite), Claudia Kiefer (Innenrequisite). Kostümbild: Lucie Bates. Maskenbild: Sabine Schumann & Peter Bour (Maskenbild). Musik: Niki Reiser. Ton: Patrick Storck (Originalton), Hubert Bartholomæ (Sounddesign & Mischung).

Darsteller: Markus Hering (Alfi Seliger), Meret Becker (Helena Seliger), Veronica Ferres (Natasha), Hannah Levy (Romy Seliger), David Schlichter (Alain Seliger), Hans Hollmann (Holger Miesbach-Boronowski), Yvonne Catterfeld (Caro Will), Gottfried John (Georg Maria Stahl), Justus von Dohnányi (Johannes Boronowski), Heino Ferch [Professor Mohr], Elke Sommer [Alfis Mutter], Udo Kier [Tabatabai] [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende], Steffen Groth (Bernard & Leonard von Kitzbühl), Kurt Krömer (Anlageberater), Oliver Polak (Assistenzarzt) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Keine Krise ist so verhängnisvoll, überwältigend und ungerecht wie die von Alfi Seliger (...). Der jüdische Filmemacher, Hypochonder und Familienvater steckt bis zum Hals in Problemen: Seine pubertierenden Kinder Romy (...) und Alain (...) finden ihn lächerlich, seine Ehefrau Helena (...) wäre froh, sie fände ihn nur lächerlich, seine Bank geht insolvent und sein neues Filmprojekt stößt nur schwer auf Gegenliebe. Alfi gerät immer tiefer in ein Netz von Verschwörungen. Natasha (...), die spielwütige Gattin des Produzentenmoguls (...), stellt ihm genauso nach wie der einstige deutsche Weltschauspieler Georg Maria Stahl (...). Aus Freund wird Feind, aus Hoffnung wird Paranoia, und als ihm selbst sein Psychiater (Udo Kier) rät, seinem Leben ein Ende zu machen, versucht Alfi Seliger einen theatralischen Abgang. Aber wie es sich für einen geborenen "Nebbich", einen liebenswerten Versager, gehört, misslingt ihm selbst das - er überlebt und erwacht nur scheinbar in seinem alten Leben ...

Völlig unerwartet wendet sich plötzlich alles zum Guten, eine Versuchung jagt die nächste, alte Träume werden wahr - aber ist das alles echt? Alfi hadert mit seinem Schicksal, und als er es herausfordert, beginnt sein mutigstes Spiel.

Quelle: X Verleih (Presseheft)

Produktionsnotizen

Der Film eine Produktion von X Filme Creative Pool (Produzentin: Manuela Stehr) und Warner Bros. Film Productions Germany.

Filmzitate

Alfi zu Beginn des Films (VO):

Sehr verehrte Damen und Herren, ich freu' mich, dass Sie eine DVD von diesem Film gekauft, ausgeliehen oder runtergeladen haben. Sie haben sich gegen das unterhaltsame Popcornkino entschieden und sitzen jetzt mit einem komplizierten deutschen Film vorm Bildschirm. Ohne das Versprechen, einen guten Abend zu haben. Diese Entscheidung war richtig. Dankeschön! [...]

Alfis Dankesrede:

Wofür werden eigentlich Filme gemacht? Um uns zu unterhalten und uns mit einer packenden Geschichte zu berühren. Nicht wahr? Wir wollen Menschen sehen, die uns interessieren. Wir wollen ihnen zuschauen, wie sie ihre Probleme lösen. Aber erzählen Filme die Wahrheit? Nee! Film ist eine endlos verzickte Bastelei. Dutzende von Spezialisten bauen etwas auf, das den Zuschauern nachher als die Wahrheit verkauft wird. Film ist Lüge! 24 Mal in der Sekunde raffinierte Manipulation! [...] Und jetzt will ich eine Großaufnahme, Gott! [Großaufnahme:] Du kannst mich kreuzweise am Arsch lecken, Levy! [DVD-Kap. 10]

Webtipps

DVD-Kapitel

  1. Der Nebbich
  2. Die Neugeburt [9:05]
  3. Darmspiegelung [14:48]
  4. Positiver Leben [21:46]
  5. Verrückt nach Liebe [30:12]
  6. Die Wahrheit [36:43]
  7. Das Leben ist zu lang [44:08]
  8. Selbstmord [50:39]
  9. Nur 'ne Figur [58:18]
  10. Aufwärts [1:08:48]
  11. Vergessen Sie mich [1:15:18]
  12. Abspann [1:17:41]

Quelle: Warner Home Video Germany (EAN: 5051890024329)