Filmplakat

Im Himmel, unter der Erde (Bildnachweis: Salzgeber)© Salzgeber

Filmplakat (US)

In Heaven, Underground (Bildnachweis: 7th Art Releasing)© 7th Art Releasing

Buch

Im Himmel, unter der Erde (Bildnachweis: be.bra)© be.bra

Im Himmel, unter der Erde

Stab und Besetzung

Originaltitel: Im Himmel, unter der Erde. Internationaler Titel: In Heaven, Underground: The Jewish Cemetery in Berlin-Weissensee. Festivals: 19.03.2011 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen), 18.05.2011 (Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam). Kinostart: 07.04.2011 (DE). Verleih: Edition Salzgeber (DE). Länge: 90 Min. (Presseheft) bzw. 94:49 Min. (FSK). FSK: ab 6 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Britta Wauer. Drehbuch: Britta Wauer. Kamera: Kaspar Köpke. Schnitt: Berthold Baule. Musik: Karim Sebastian Elias. Ton: Felix Heibges, Garip Özdem, Sandra Kaudelka, Heiko Thierl, David Jung & Peter Volmer (Ton), Sebastian Tesch (Tongestaltung / Originaltonschnitt), Martin Grube (Mischtonmeister).

Mitwirkende: Rabbiner William Wolff, Harry Kindermann, Ron Kohls, Gabriella Naidu, Reinhard Männe, Familie Pobbig-Schulz, Hermann Simon, Alfred Etzold, Benny Epstein, Daniel Hakerem, Ronnie Golz, Michaela Panske, Gesine Sturm, Lev Tabachnik u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Im Norden der Stadt, versteckt in einem Wohngebiet, umgeben von Mauern und bedeckt von einem Urwald aus Bäumen, Rhododendron und Efeu liegt der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee. Er wurde 1880 angelegt, ist 42 Hektar groß, hat derzeit 115.000 Grabstellen und immer noch wird auf ihm bestattet. Weder der Friedhof noch sein Archiv sind je zerstört worden - ein Paradies für Geschichten-Sammler.

Britta Wauer und ihr Kameramann Kaspar Köpke waren immer wieder auf dem Jüdischen Friedhof und haben einen höchst lebendigen Ort vorgefunden. Menschen aus aller Welt kommen dort hin und können von jüdischer, Berliner und zugleich deutscher Geschichte erzählen, von der dieser Ort erfüllt ist.

Quelle: Edition Salzgeber (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 61. Internationale Filmfestspiele Berlin 2011: Panorama-Publikumspreis als Bester Dokumentarfilm
  • 2. Kirchliches Filmfestival Recklinghausen 2011 (19.03.2011): Britta Wauer
  • 17. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam 2011: Gershon-Klein-Filmpreis für den besten deutschen Dokumentarfilm mit jüdischer Thematik

Herr K. meint ...

Einer der besten deutschen Dokumentarfilme des Jahres 2011: Interessante Geschichten! Schöne Bilder (Kameramann: Kaspar Köpke)! Große Filmmusik (Komponist: Karim Sebastian Elias, aufgenommen mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt)! Die bezaubernde Britta Wauer war verdiente Gewinnerin des Filmpreises des 2. Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen 2011.

TV-Erstausstrahlung: 12.12.2012, 22.40 Uhr (ARTE).

Filmzitate

Rabbiner William Wolff: Im Grunde genommen weiß ich nicht, was da oben geschieht. Und meine persönliche Sorge ist, dass wenn ich dort wieder diejenigen treffe, die ich geliebt habe, was ist mit denen Personen, die ich nicht geliebt habe? Muss ich mich mit denen auch noch mal treffen? Ich hoffe nicht. Aber wie gesagt: Ich hab keine Ahnung. [lächelt]

Literaturhinweise

  • WAUER, Britta & LOSIER, Amélie (2010). Der jüdische Friedhof Weißensee. Momente der Geschichte. Berlin: be.bra verlag (berlin edition). [DNB]

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