Filmplakat

Let Me In (Bildnachweis: Wild Bunch)© Wild Bunch

DVD-Cover (2012)

Let Me In (Bildnachweis: Universal HE)© Universal HE

Let Me In

Stab und Besetzung

Originaltitel: Let Me In. Festivals: 13.09.2010 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 01.10.2010 (CA, US), 05.11.2010 (UK), 15.12.2011 (DE). Verleih: Wild Bunch Germany (DE). Länge: 116 Min. (Presseheft) bzw. 119:24 Min. (FSK). FSK: ab 16 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Matt Reeves. Drehbuch: Matt Reeves, nach dem Drehbuch und dem Roman "Låt den rätte komma in" von John Ajvide Lindqvist. Kamera: Greig Fraser. Schnitt: Stan Salfas. Szenenbild: Ford Wheeler (Production Designer), Guy Barnes (Art Director). Kostümbild: Melissa Bruning. Maskenbild: Jo Ann Stafford-Chaney (Hair Department Head), Jennifer McDaniel-Pfeiffer & Tarra Day (Make-Up Department Heads). Musik: Michael Giacchino. Ton: Douglas Murray & William Files (Supervising Sound Designers), William Files, Douglas Murray & Rick Kline (Re-Recording Mixers), Ed White (Sound Mixer). Visuelle Effekte: Brad Parker (Visual Effects Supervisor), Sean Faden (Visual Effects Supervisor, Method Studios), Charlie Iturriaga (Visual Effects Supervisor, Ollin Studio), Marko Forker (Visual Effects Supervisor, DIVE), Noel Hooper (Visual Effects Supervisor, Invisible Pictures), Mike Uguccioni (Visual Effects Supervisor, XYZ).

Darsteller: Kodi Smit-McPhee (Owen), Chloë Grace Moretz (Abby), Elias Koteas (The Policeman), Cara Buono (Owen's Mother), Sasha Barrese (Virginia), Richard Jenkins (The Father), Ritchie Coster (Mr. Zoric), Brett DelBuono (Kenny's Brother), Dylan Minnette (Kenny), Jimmy Jax Pinchak (Mark), Nicolai Dorian (Donald) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Der zwölfjährige Owen (...) wächst 1983 in einer Kleinstadt in der Bergwelt New Mexicos auf - der perfekte Spiegel der gepeinigten Seele des zierlichen Jungen, der allein mit seiner Mutter in einem tristen Wohnblock lebt. Freunde hat er dort keine und in der Schule wird er von Mitschülern terrorisiert. Doch dann zieht ein Mädchen in seine Nachbarschaft, das genauso einsam und verloren wirkt. Owen schließt Freundschaft mit Abby (...), die mit ihrem Vater (...) allein zu leben scheint und sich immer nur nach Sonnenuntergang sehen lässt. Als ein Mord nach dem anderen die kleine Gemeinde erschüttert und eine blutleere Leiche nach der anderen gefunden wird, keimt ein erschütternder Verdacht in Owen ...

Quelle: Wild Bunch Germany (Presseheft)

Herr K. meint ...

"Let Me In" ist nach "So finster die Nacht" bereits die zweite gelungene Adaption des Vampirromans von John Ajvide Lindqvist. US-Regisseur und Drehbuchautor Matt Reeves ("Cloverfield"). verlegt die Handlung nach New Mexiko im Jahr 1983 - das Jahr, in dem der damalige US-Präsident Ronald Reagan die Sowjetunion in einer Rede, die im Film in einem Fernseher zu sehen ist, als "Reich des Bösen" bezeichnete.

Der Film lässt die 1980er Jahre durch eine sorgfältige Ausstattung lebendig werden, was sich in Szenenbild (Möbel, Geräte wie Plattenspieler und Kassetten-Walkman!) und Kostümbild (Brillen in Pilotenform, Kiss-T-Shirt), der Musikauswahl ("Let's Dance" von David Bowie, "Do You Really Want to Hurt Me" von Culture Club u.a.) und vielen weiteren liebevollen Details (Rubik's Cube, Spielhalle mit "Pac Man"-Automaten etc.) zeigt.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 16 Jahren.
  • GB: 15 - Suitable only for 15 years and over (Consumer Advice: Contains strong bloody violence, horror and language).
  • US: R - Restricted (Reason: Rated R for strong bloody horror violence, language and a brief sexual situation).

FSK (Freigabebegründung):

Vampirdrama über einen einzelgängerischen Jungen, der in der Nachbarschaft eine Freundin findet, die ihn vor den Hänseleien der anderen Kinder schützt. Als sich herausstellt, dass das Mädchen ein Vampir ist und ihr zudem die Polizei auf die Spur kommt, entwickeln sich dramatische Ereignisse. Der Film thematisiert anhand des Vampirstoffes einfühlsam die Nöte von Außenseitern und ihre verzweifelten Versuche, gegen alle Ausgrenzung zu bestehen. Dabei wird deren Gewaltanwendung nicht als probates Problemlösungsmittel inszeniert, sondern als Teil tragischer Verflechtung und als Reaktion der Protagonisten auf ihre ausweglose Lage. Daher kann der Film trotz der Einladung zur Identifikation mit den Hauptfiguren kaum desensibilisierend oder moralisch desorientierend auf Jugendliche ab 16 Jahren wirken. Auch mit der düster-pessimistischen Grundstimmung des Films und den teils drastischen Bildern kann diese Altersgruppe bereits umgehen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 18.12.11]

Literaturhinweise

  • LINDQVIST, John Ajvide (2007). So finster die Nacht. Thriller. Aus dem Schwedischen von Paul Berf. Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch 15755). [DNB; Dt. Erstveröffentlichung]

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