Filmplakat

Morgentau (Bildnachweis: Venusfilm)© Venusfilm

Morgentau

Stab und Besetzung

Originaltitel: Teza. Internationaler Titel: Teza. Kinostart: 02.09.2008 (Filmfestspiele Venedig), 18.09.2009 (US eingeschränkt), 05.05.2011 (DE). Verleih: Venusfilm Verleih (DE). Länge: 138:02 (FSK) bzw. 140 Min. (Presseheft). FSK: ab 16 Jahren (Freigabekarte). FBW: -

Regie: Haile Gerima. Drehbuch: Haile Gerima. Kamera: Mario Masini. Schnitt: Haile Gerima & Loren Hankin. Szenenbild: Patrick Dechesne & Alain-Pascal Housiaux (Art Directors, Gorgora), Seyum Ayana (Art Director, Addis Adeba). Kostümbild: Wassine Hailu. Maskenbild: Françoise Dael (Make-up, Gorgora), Daniel Schröder (Make-up, Addis Adeba). Musik: Vijay Iyer & Jorga Mesfin. Ton: Umbe Adan (Sound Mixer).

Darsteller: Aron Arafe (Anberber), Abiye Tedla (Tesfaye), Takelech Beyene (Tadfe), Teje Tesfahun (Azanu), Nebiyu Baye (Ayalew), Mengistu Zelalem (Young Amberber), Wuhib Bayu (Abdul), Zenahbezu Tsega (Minister), Asrate Abrham (Cadre Leader), Araba Evelyn Johnston-Arthur (Cassandra), Veronika Avraham (Gabi) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Voller Hoffnung kehrt Anberber in seine alte Heimat Äthiopien zurück, um dort ein neues Leben zu beginnen, nachdem er einige Jahre in Europa studiert hat. Ein ganzes Dorf zählt auf ihn, erwartet sich Fortschritt von dem in der Fremde ausgebildeten Heimkehrer. Doch schon am ersten Abend wird Anberber mit den politischen Unruhen im Land konfrontiert, die seinen Neuanfang in Frage stellen.

Er sucht das verlorene Land seiner Kindheit in Erinnerungen, in der Natur, in der Landschaft, in dem See, in dem er schwimmen lernte und auf den Feldern, in denen er als kleiner Junge umherstreifte. Bilder aus einem früheren Leben werden lebendig. Der Sog der Sehsucht [sic!] wird immer mächtiger, umso schmerzhafter ist die Erkenntnis, dass das Land, in das er glaubte zurückzukehren, nicht mehr existiert. Seine Mutter beschließt, ihm zu helfen - ein Zeremonie soll dem zwischen Tatkraft und Melancholie Verlorenen einen Weg in die Zukunft weisen, ihn von der übermächtigen Vergangenheit befreien. Doch dafür muss er sich ihr erst einmal stellen - Anberber beginnt eine magische Reise ins Herz der verlorenen Zeit, auf der Suche nach einem Ort, an den er gehört.

Quelle: Venusfilm Verleih (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 65. Internationale Filmfestspiele Venedig 2008: Spezialpreis der Jury, Goldene Osella - Bestes Drehbuch (Haile Gerima) & Lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury

Lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury (Begründung):

Der Film reflektiert in beeindrucksvoller cineastischer Weise die Vergangenheit Äthiopiens und zeigt die Hoffnungen für die Zukunft, aber auch die damit verbundenen Herausforderungen auf. Er überhöht den Konflikt zwischen Ideologie und wirklichen Leben, indem er seine Analyse in den Erfahrungen eines afrikanischen Intellektuellen spiegelt.