Filmplakat

Barbara (Bildnachweis: Piffl)© Piffl

Filmplakat (US)

Barbara (Bildnachweis: Adopt Films)© Adopt Films

Barbara

Stab und Besetzung

Originaltitel: Barbara. Festivals: 11.02.2012 (Filmfestspiele Berlin). Kinostart: 08.03.2012 (DE). Verleih: Piffl Medien (DE). Länge: 105 Min. (Presseheft) bzw. 108:12 Min. (FSK). FSK: ab 6 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Christian Petzold. Drehbuch: Christian Petzold (Drehbuchmitarbeit: Harun Farocki). Kamera: Hans Fromm. Schnitt: Bettina Böhler. Szenenbild: K.D. Gruber (Szenenbild). Kostümbild: Anette Guther. Maskenbild: Barbara Kreuzer & Alexandra Lebedynski (Maskenbild). Musik: Stefan Will. Ton: Andreas Mücke-Niesytka (Originalton), Martin Steyer (Mischung), Dominik Schleier (Tongestaltung), Jochen Jezussek (Tonschnitt).

Darsteller: Nina Hoss (Barbara), Ronald Zehrfeld (Andre), Mark Waschke (Jörg), Jasna Fritzi Bauer (Stella), Rainer Bock (Klaus Schütz) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Sommer 1980. Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Vorbereitung ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit.

Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berührt sie nicht mehr. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre, aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an.

Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Warum deckt er ihr Engagement für die junge Ausreißerin Stella? Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

Quelle: Piffl Medien (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

  • 62. Internationale Filmfestspiele Berlin 2012: Silberner Bär - Beste Regie (Christian Petzold)
  • 62. Deutscher Filmpreis (27.04.2012): Bester Spielfilm in Silber
  • Gilde-Filmpreis 2012 (20.09.2012): Bester Spielfilm (national)
  • Preis der deutschen Filmkritik 2012 (11.02.2013): Bester Spielfilm (Christian Petzold) & Bester Schnitt (Bettina Böhler)

Kirchliche Filmempfehlungen:

  • Katholische Filmkritik: Kinotipp 218/März 2012

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 6 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Das Drama spielt in der DDR Anfang der 1980er Jahre und erzählt von einer Ärztin, die nach einem Ausreiseantrag von Berlin in ein Provinzkrankenhaus versetzt wird. Ihr Chef, dem sie zunächst misstraut und dennoch näherkommt, und ihr Pflichtgefühl gegenüber den Patienten bringen ihren zunächst festen Entschluss, in den Westen zu flüchten, immer mehr ins Wanken. Aufgrund seiner ruhigen und einfühlsamen Inszenierung ist der Film bereits für Kinder im Schulalter nachvollziehbar und überfordert sie emotional nicht. Er verzichtet auf vordergründige Dramatik und spekulative Effekte und erleichtert so auch den Umgang mit einzelnen beklemmenden Situationen, die beispielsweise die Stasi-Überwachung der Hauptfigur oder das Leiden ihrer Patienten thematisieren. Da diese Aspekte teils auch der Lebensrealität von Kindern sehr fern sind und deshalb für sie abstrakt bleiben, immer aber behutsam geschildert werden, besteht bereits für 6-Jährige keine Gefahr einer Beeinträchtigung.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 10.05.12]