Filmplakat

J. Edgar (Bildnachweis: Warner)© Warner

J. Edgar

Stab und Besetzung

Originaltitel: J. Edgar. Festivals: 03.11.2011 (AFI Fest). Kinostart: 09.11.2011 (US eingeschränkt), 11.11.2011 (US), 19.01.2012 (DE), 20.01.2012 (UK). Verleih: Warner Bros. Pictures Germany (DE). Länge: 136:33 Min. (FSK). FSK: ab 12 Jahren (Freigabekarte). FBW: besonders wertvoll (Begründung).

Regie: Clint Eastwood. Drehbuch: Dustin Lance Black. Kamera: Tom Stern. Schnitt: Joel Cox & Gary D. Roach. Szenenbild: James J. Murakami (Production Designer), Patrick M. Sullivan Jr. (Supervising Art Director), Greg Berry (Art Director), Gary Fettis (Set Decorator). Kostümbild: Deborah Hopper. Maskenbild: Sian Grigg & Duncan Jarman (Mr. DiCaprio's Make-Up Artists and Prostethic Effects), Tania McComas (Make-Up Department Head), Carol A. O'Connell (Hair Department Head). Musik: Clint Eastwood. Ton: Alan Robert Murray & Bub Asman (Supervising Sound Editors), Jose Antonio Garcia (Sound Mixer), John Reitz & Gregg Rudloff (Re-Recording Mixers). Spezialeffekte: Steven Riley (Special Effects Supervisor). Visuelle Effekte: Michael Owens (Visual Effects Supervisor), Ollie Rankin & Geoffrey Hancock (Visual Effects Supervisor, Method Studios Vancouver).

Darsteller: Leonardo DiCaprio (J. Edgar Hoover), Naomi Watts (Helen Gandy), Judi Dench (Annie Hoover), Armie Hammer (Clyde Tolson), Josh Lucas (Charles Lindbergh), Dermot Mulroney (Colonel Schwarzkopf), Jeffrey Donovan (Robert Kennedy), Denis O'Hare (Albert Osborne), Stephen Root (Arthur Koehler), Zach Grenier (John Condon), Damon Herriman (Bruno Hauptmann), Lea Thompson (Lela Rogers), Ken Howard (Harlan Fiske Stone), Josh Hamilton (Robert Irwin), Jessica Hecht (Emma Goldman), Geoff Pierson (Mitchell Palmer), Michael O'Neill (Senator McKellar) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a. Synchronsprecher: Gerrit Schmidt-Foß (J. Edgar Hoover), Claudia Lössl (Helen Gandy), Gisela Fritsch (Annie Hoover), Sascha Rotermund (Clyde Tolson) u.a.

Inhalt

Inhalt (Presseheft):

Fast 50 Jahre lang war J. Edgar Hoover der Chef des Federal Bureau of Investigation - so stieg er zum mächtigsten Mann in Amerika auf. Um sein Land zu schützen, schreckte er vor nichts zurück. Er überlebte die Regierungen von acht Präsidenten und drei Kriege, er kämpfte gegen reale und eingebildete Bedrohungen, wobei er die Gesetze oft recht eigenwillig auslegte, um den Schutz seiner Landsleute zu gewährleisten. Seine Methoden waren ebenso heroisch wie skrupellos, und all das diente nur dem einen Ziel, das er nie erreichte: Er wollte von der Welt bewundert werden.

Geheimnisse nahm Hoover überaus wichtig - vor allem die anderer Menschen. Er zögerte nie, solche Informationen einzusetzen, um die führenden Köpfe des Landes in seinem Sinne zu beeinflussen. Er handelte nach dem Motto: Wissen ist Macht, und Furcht bietet Chancen. Auf diese Weise konzentrierte er eine beispiellose Macht in seiner Person und erwarb sich einen Ruf, der ihm die Achtung aller sicherte - und ihn unantastbar machte.

So wie er sein öffentliches Image steuerte, so sorgfältig verbarg er sein Privatleben - nur ein kleiner, abgeschirmter innerer Kreis genoss sein Vertrauen. Sein engster Mitarbeiter Clyde Tolson war auch sein ständiger Begleiter. Seine Sekretärin Helen Gandy, die wohl am besten über Hoovers Pläne Bescheid wusste, blieb ihm bis zu ihrem Ende treu - und darüber hinaus. Nur Hoovers Mutter, seine Inspiration und sein Gewissen, verließ ihn - ihr Tod war ein furchtbarer Schlag für den Sohn, der sich sein Leben lang um ihre Liebe und Anerkennung bemüht hatte.

Wir erleben "J. Edgar" mit Hoovers eigenen Augen: sein privates und sein öffentliches Leben, seine Beziehungen. Er verbog die Wahrheit ebenso leichtfertig, wie er unablässig für sie kämpfte. Sein Leben lang vertrat er eine sehr eigensinnige Rechtsauffassung, und mehr als einmal ließ er sich von der finsteren Seite der Macht leiten.

Quelle: Warner Bros. Pictures Germany (Presseheft)

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.
  • GB: 15 - Suitable only for 15 years and over (Consumer Advice: Contains infrequent strong language).
  • US: R - Restricted (Reason: Rated R for brief strong language).

FSK (Freigabebegründung):

Filmbiografie über J. Edgar Hoover, der bis 1972 das FBI leitete, höchst einflussreich war und auf Grund seiner Methoden bis heute umstritten ist. Trotz der komplexen und verschachtelten Erzählweise können Kinder ab 12 Jahren bereits verstehen, dass es sich bei der Erzählung um einzelne Lebensabschnitte einer historischen Persönlichkeit handelt. Die Inszenierung bleibt stets nüchtern und ernsthaft, emotionale Momente werden nicht ausgespielt. Auf Grund dieser Zurückhaltung kann auch bei der Schilderung einer tödlich endenden Kindesentführung sowie bei vereinzelten Szenen, in denen Razzien im kriminellen Milieu dargestellt sind, eine Überforderung ausgeschlossen werden. Sämtliche dramatischen Situationen sind gut in das Gesamtgeschehen eingebettet.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 25.05.12]

Web-Tipps

Emma Goldman (1869-1940):

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