Filmplakat

Der Geschmack von Apfelkernen (Bildnachweis: Concorde)© Concorde

DVD-Cover (2014)

Der Geschmack von Apfelkernen (Bildnachweis: Concorde HE)© Concorde HE

Der Geschmack von Apfelkernen

Stab und Besetzung

Originaltitel: Der Geschmack von Apfelkernen. Kinostart: 26.09.2013 (DE). Verleih: Concorde Filmverleih (DE). Länge: 120:40 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 121 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren. FBW: wertvoll.

Regie: Vivian Naefe. Drehbuch: Rochus Hahn & Uschi Reich, nach dem Roman "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena. Kamera: Martin Langer. Schnitt: Barbara von Weitershausen. Szenenbild: Thomas Freudenthal (Ausstattung), Elisa Runer (Art Director), Sonja Strömer (Set Decorator). Kostümbild: Gabriela Reumer. Maskenbild: Elke Lebender, Gregor Eckstein & Jeanette Latzelsberger(Maskenbild). Musik: Sebastian Pille. Ton: Benjamin Schubert & Jörg Krieger (Ton), Stefan Korte (Mischung), Max Wanko (Sounddesign), Wolfgang Herold (Sound Supervisor), Bernhard Leimbrock (Sound Editor). Visuelle Effekte: Annika Hirsch & Jeury Tavares (VFX Supervisor, Pixomondo).

Darsteller: Hannah Herzsprung (Iris), Thalia Neumann (Iris (12-14 Jahre)), Lotte Tscharntke (Iris (6 Jahre)), Florian Stetter (Max), Friedrich Heine (Max (10 Jahre)), Juri Winkler (Max (5 Jahre)), Marie Bäumer (Inga), Meret Becker (Harriet), Matthias Habich (Carsten Lexow), Max von Pufendorf (Carsten Lexow (20 Jahre)), Paula Beer (Rosmarie), Tesha Krieg (Rosmarie (8 Jahre)), Zoe Moore (Mira), Lilly Liefers )Mira (8 Jahre)), Hildegard Schmahl (Bertha), Anne Schramm (Bertha (32 Jahre)), Saskia Rosendahl (Bertha (16 Jahre)), Friedrich Mücke (Peter Klaasen), Oda Thormeyer (Christa) Johann von Bülow (Friedrich Quast) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Inhalt (Presseheft):

Als ihre Großmutter Bertha stirbt, erbt die 28-jährige Iris (...) das Haus der Familie in Bootshaven. Doch Iris ist sich nicht sicher, ob sie das Erbe annehmen soll: zu viele schmerzliche Erinnerungen wohnen in dem alten, dunklen Kasten. Sie bleibt zunächst nur eine Woche, streift von Zimmer zu Zimmer, auf der Suche nach den eigenen Erinnerungen und dem Vergessen. Sie durchwandert den verwunschenen, inzwischen verwilderten Garten, in dem rote Johannisbeeren über Nacht weiß geworden sind und in dem ein Apfelbaum in einem Jahr zweimal geblüht hat. Sie schwimmt in einem dunklen See und küsst, ganz unerwartet, Max (...), den Bruder ihrer Jugendfreundin Mira. Eines Abends kommt auch der alte Herr Lexow (...) zu Besuch, der Bertha näher stand, als Iris je ahnte. Werden nur Menschen vergesslich, die etwas zu vergessen haben? Bertha (...) jedenfalls erkannte am Ende nicht einmal mehr ihre drei Töchter wieder: Die bildschöne Inga (...), die als Fotografin arbeitet und niemals geheiratet hat; Iris' Mutter Christa (...), die als einzige die Welt im Norden für die im Süden eingetauscht hat, und Harriet (...), die den frühen Tod ihrer Tochter Rosmarie nie verwunden hat. Je enger Iris' Beziehung zu Max wird, umso mehr traut sie sich an ihre eigenen, verdrängten Erinnerungen heran. Schließlich gelangt sie zu jener traumatischen Nacht, in der ihre Cousine Rosmarie starb: Was wollte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und was wollte sie Iris vorher noch sagen? Iris spürt, dass auch das Erinnern eine Form des Vergessens ist, das ihr einen neuen Anfang möglich macht ...

Quelle: Concorde Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion der Bavaria Filmverleih- und Produktions GmbH (Produzentin: Uschi Reich) in Koproduktion mit Dr. Wilfried Ackermann Filmproduktion GmbH & Co. KG (Produzent: Wilfried Ackermann) und Constantin Film Produktion GmbH (Produzent: Bernd Krause) in Zusammenarbeit mit Herold Productions GmbH (Produzent: Wolfgang Herold) und CinePostproduction GmbH.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Familiendrama über eine Gruppe von Frauen unterschiedlicher Generationen, die sich anlässlich des Todes einer Großmutter mit einem tragischen Vorfall aus der Vergangenheit befassen müssen. Der Film ist ruhig erzählt und von einer melancholischen Grundstimmung geprägt, die von Kindern ab 12 Jahren ohne Probleme im Kontext der Erzählung verstanden und verarbeitet werden kann. Auch mehrere, teilweise nur angedeutete Liebesszenen entwickeln im Kontext der Geschichte keine irritierende Wirkung. Eine Szene, die den tödlichen Unfall eines Mädchens zeigt, ist emotional durchaus intensiv inszeniert. Sie stellt für ab 12-Jährige keine emotionale Überforderung dar, da diese Altersgruppe die Einzelszene in den Rahmen der Erzählung einbetten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 26.04.14]

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