Filmplakat

Der blinde Fleck (Bildnachweis: Ascot Elite)© Ascot Elite

DVD-Cover (2014)

Der blinde Fleck (Bildnachweis: Ascot Elite HE)© Ascot Elite HE

Der blinde Fleck

Stab und Besetzung

Originaltitel: Der blinde Fleck. Festivals: 04.07.2013 (Filmfest München [Weltpremiere], 07.11.2013 (Filmfest Braunschweig). Kinostart: 23.01.2014 (DE). Verleih: Ascot Elite Filmverleih (DE). Länge: 91:33 Min. (FSK, 24 fps) bzw. 99 Min. (Presseheft). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Regie: Daniel Harrich. Drehbuch: Daniel Harrich & Ulrich Chaussy, basierend auf dem Buch "Oktoberfest. Das Attentat: Wie die Verdrängung des Rechtsterrors begann" von Ulrich Chaussy und seinen Recherchen in den Jahren 1983 bis 2011. Kamera: Walter Harrich & Tobias Corts. Schnitt: Georg M. Fischer. Szenenbild: Markus Thiel (Szenenbild), Saskia Tegethoff (Außenrequisite), Quirin Kehm & Miriam Hanke (Innenrequisite). Kostümbild: Nicole Dannecker. Maskenbild: Verena Weißert & Tanja Lipka (Maske). Musik: Ian Honeyman (Zusatzmusik: Julian Scherle). Ton: Kristofer Harris (Tonmeister), Florian Neunhoeffer & Martina Bahr (Tongestaltung), Michael Stecher (Mischung).

Darsteller: Benno Fürmann (Ulrich Chaussy), Heiner Lauterbach (Dr. Hans Langemann), Nicolette Krebitz (Lise Chaussy), Jörg Hartmann (Werner Dietrich), August Zirner (Meier), Udo Wachtveitl (Werner Winter), Miroslav Nemec (Dr. Kurt Rebmann) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Tessa Mittelstaedt (Margot Köhler) u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Freitag, 26. September 1980. Auf dem Münchner Oktoberfest explodiert eine Bombe. 13 Menschen sterben, 211 werden verletzt. Unter den Toten ist der 21-jährige Gundolf Köhler. Die Behörden machen den Studenten als Bombenleger aus und kommen schnell zu dem Schluss, er habe allein und ohne politisches Motiv gehandelt. Doch ist die Lösung wirklich so einfach? Der Journalist Ulrich Chaussy (...) recherchiert den angeblich gelösten Fall und stößt auf rechtsradikale Hintergründe und ungeklärte Todesfälle. Warum hat die Polizei Zeugenaussagen ignoriert? Warum gab Staatsschutzchef Dr. Hans Langemann (...) geheime Informationen an die Presse weiter? Warum hat die Bundesanwaltschaft wichtige Beweismittel vernichten lassen? Ulrich Chaussy und der Opferanwalt Werner Dietrich (...) machen sich auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit, die auch heute noch vertuscht wird.

Quelle: Ascot Elite Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film eine Produktion von diwafilm (Produzenten: Daniel Harrich & Danutas Harrich-Zandberg) in Koproduktion mit BR (Redaktion: Claudia Gladziejewski), SWR (Redaktion: Stefanie Gross) und ARTE (Redaktion: Jochen Kölsch).

Filmzitate

Texteinblendungen am Ende des Films:

Am 9. November 1984 wurde Dr. Hans Georg Langemann zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten auf Bewährung verurteilt. / Die Anträge des Opferanwaltes Werner Dietrich zur Wiederaufnahme der Ermittlungen wurden abgelehnt. / Die Generalbundesanwaltschaft geht weiterhin davon aus, dass Gundolf Köhler als Alleintäter gehandelt hat. / 1997 hat die Bundesanwaltschaft die Vernichtung aller bei ihr gelagerten Asservate vom Tatort verfügt. // Beim Oktoberfestattentat wurden 210 Menschen verletzt, 68 von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Es starben: [...]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Auf wahren Ereignissen basierender Polit-Thriller über die Recherchen eines Journalisten im Anschluss an den Anschlag auf das Oktoberfest am 26. September 1980, bei dem dreizehn Menschen starben. Der Film zeigt die blutigen Folgen des Attentats (z. B. kurze Einstellungen abgerissener Gliedmaßen, die nach dem Anschlag auf der Straße liegen), enthält ansonsten aber keine Gewaltszenen. Eine nachhaltige Ängstigung steht bei Kindern ab 12 Jahren nicht zu befürchten, da sie die Szenen nach dem Attentat dramaturgisch einordnen und entsprechend verarbeiten können. Insgesamt ist der Film eher ruhig erzählt. Die Inszenierung setzt nicht auf Action, sondern konzentriert sich auf die investigative Arbeit des Reporters. Daher kann eine Überforderung ausgeschlossen werden. Auch durch die zeitliche Distanz und die dialogorientierte Ermittlungsarbeit bieten sich für Kinder ab 12 Jahren ausreichende Distanzierungsmöglichkeiten.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 20.05.14]

Webtipps

DVD-Kapitel

  1. Unter Verdacht
  2. Das Attentat [7:32]
  3. Gundolf Köhler - Einzeltäter [14:58]
  4. Augenzeugen [21:40]
  5. Meier [29:55]
  6. Donaueschingen [36:53]
  7. Eine gute Story [47:08]
  8. Wolfzeit [52:12]
  9. Der Zeuge Lauterjung [57:23]
  10. Spuren nach Rechts [1:04:28]
  11. Mr. Oktoberfest [1:09:02]
  12. Die letzte Chance [1:20:26]

Quelle: Ascot Elite Home Entertainment (EAN: ...)