Filmplakat

Die Sprache des Herzens - Das Leben der Marie Heurtin (Bildnachweis: Concorde)© Concorde

DVD-Cover (2015)

Die Sprache des Herzens - Das Leben der Marie Heurtin (Bildnachweis: Concorde HE)© Concorde HE

Die Sprache des Herzens - Das Leben der Marie Heurtin

Stab und Besetzung

Originaltitel: Marie Heurtin. Internationaler Titel: Marie's Story [US]. Kinostart: 12.11.2014 (FR), 01.01.2015 (DE). Verleih: Concorde Filmverleih (DE). Länge: 94:28 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 6 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Regie: Jean-Pierre Améris. Drehbuch: Philippe Blasband & Jean-Pierre Améris. Kamera: Virginie Saint Martin. Schnitt: Anne Souriau. Szenenbild: Franck Schwarz (Décors). Kostümbild: Danièle Colin-Linhard. Maskenbild: Emmanuelle Brechet (Chef maquilleuse), Alexandra Bredin (Chef coiffeuse). Musik: Sonia Wieder-Atherton. Ton: Laurent Lafran (Son), Olivier Walczak (Montage son), Emmanuel Croset (Mixage). Spezialeffekte: Armel Cessa (Superviseur Effets Spéciaux). Visuelle Effekte: Jean-François Michelas (Superviseur des effets visuels).

Darsteller: Isabelle Carré (Sœur Marguerite), Ariana Rivoire (Marie Heurtin) [in der Reihenfolge der Titelsequenz], Brigitte Catillon (La Mère Supérieure), Noémie Churlet (Sœur Raphaëlle), Gilles Treton (Monsieur Heurtin), Laure Duthilleul (Madame Heurtin) u.a. [in der Reihenfolge des Abspanns].

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Blind und taub geboren, ist die 14-jährige Marie Heurtin unfähig zu jeder Art von Kommunikation. Entgegen dem Rat eines Arztes, der sie für "dumm" hält, kann sich ihr Vater, ein einfacher Handwerker, nicht dazu durchringen, sie in eine Anstalt einzuliefern. Aus Verzweiflung wendet er sich an das Institut Larnay in der Nähe von Poitiers, wo sich Nonnen um taube junge Frauen kümmern.

Trotz der Skepsis der Mutter Oberin nimmt die junge Schwester Marguerite das "wilde kleine Tier" unter ihre Fittiche. Sie tut alles, was in ihrer Macht steht, um Marie der Dunkelheit zu entreißen. Und auch wenn zahlreiche Rückschläge und Enttäuschungen den Weg begleiten und sie manchmal in Versuchung ist, aufzugeben, hat sie schließlich doch Erfolg. Ihre feste Überzeugung, dem Kind helfen zu können, und die Liebe zur kleinen Marie leiten sie.

Quelle: Concorde Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

Kirchliche Filmempfehlungen:

  • Katholische Filmkritik: Kinotipp 274/Dezember 2014

Filmzitate

Texteinblendungen am Ende des Films:

Marie Heurtin verbrachte ihr ganzes Leben in der einrichtung Notre-Dame de Larnay bei Poitiers. Sie sarb am 22. Juli 1921 im Alter von 36 Jahren. // Sie war eine begeisterte Leserin, unschlagbar im Domino, und sie hörte nie auf, zu lernen. Sie war ein Vorbild für junge taubblinde Mädchen, die nach ihr in Larnay unterrichtet wurden.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 6 - Freigegeben ab 6 Jahren.
  • FR: TP - Tous publics.

FSK (Freigabebegründung):

Auf einem realen Fall basierendes Drama über eine blind und taub geborene 14-jährige, die im Frankreich des 19. Jahrhunderts von einer Klosterschwester aus ihrer "Dunkelheit" geholt wird. Die Geschichte enthält mehrere sehr emotional ergreifende Szenen; eine nachhaltige Überforderung oder Irritation steht bei Kindern ab 6 Jahren gleichwohl nicht zu befürchten: Kinder im Grundschulter sind fähig, die Geschehnisse (z.B. der Tod der Klosterschwester oder die gewaltsame Trennung des behinderten Mädchens von seinen Eltern) in den Kontext der historischen Gesamterzählung zu stellen und zu verarbeiten. Kinder ab 6 Jahren sind weiterhin in der Lage, die positive und entlastende Grundaussage des Films zu verstehen. Dadurch werden auch die dramatischeren Situationen ausreichend abgemildert.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 11.06.15]

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