Filmplakat

Ich seh Ich seh (Bildnachweis: Koch Media)© Koch Media

Ich seh Ich seh

Stab und Besetzung

Originaltitel: Ich seh Ich seh. Internationaler Titel: Goodnight Mommy. Festivals: 30.08.2014 (Filmfestspiele Venedig), 08.09.2014 (Toronto International Film Festival). Kinostart: 09.01.2015 (AT), 13.05.2015 (FR), 02.07.2015 (DE). Verleih: Koch Media (DE). Länge: 99:39 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 16 Jahren. FBW: -

Regie: Veronika Franz & Severin Fiala. Drehbuch: Veronika Franz & Severin Fiala. Kamera: Martin Gschlacht. Schnitt: Michael Palm. Szenenbild: Hannes Salat & Hubert Klausner (Ausstattung). Kostümbild: Tanja Hausner. Maskenbild: Roman Braunhofer & Martha Ruess (Maske). Musik: Olga Neuwirth. Ton: Klaus Kellermann (Ton), Matz Müller, Tobias Fleig & Erik Mischijew (Tongestaltung), Tobias Fleig (Mischtonmeister). Visuelle Effekte: Martin Stegmayer (VFX Supervisor).

Darsteller: Susanne Wuest (Die Mutter), Lukas & Elias Schwarz (Lukas & Elias), Hans Escher (...), Elfriede Schatz (...), Karl Purker (...), Georg Deliovsky (...), Christian Steindl (...), Christian Schatz (...) [in der Reihenfolge des Plakats] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

In einem abgelegenen, idyllischen Haus am Waldrand genießen die Zwillingsbrüder Lukas und Elias die Sommerferien. Die beiden streunen zwischen Waldsee und Maisfeld umher und können die Ankunft ihrer Mutter kaum erwarten. Als sie jedoch nach einem Unfall aus dem Krankenhaus mit einbandagiertem Gesicht zurückkehrt, sind alle früheren Gewissheiten verschwunden. In der strengen Frau, die nun vor ihnen steht, können sie ihre Mutter kaum wiedererkennen. Schon bald werden sie den Zweifel nicht mehr los, dass eine Fremde die Kontrolle übernimmt. Während die Mutter versucht, den sich regenden Widerstand zu ersticken, machen sich die Kinder mit der ihnen gebotenen Gründlichkeit daran, die Wahrheit herauszufinden. Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

Quelle: Koch Media (Presseheft) [PDF]

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von Ulrich Seidl Film (Produzent: Ulrich Seidl).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 16 - Freigegeben ab 16 Jahren.
  • FR: Interdiction aux mineurs - 12 ans (Une ambiance constamment angoissante et les scènes de torture auxquelles se livrent deux enfants légard de leur mère pour finalement la brûler vive justifie une interdiction aux mineurs de moins de douze ans.).

FSK (Freigabebegründung):

Psychothriller um elfjährige Zwillinge und ihre Mutter, die nach einer Schönheits-OP mit bandagiertem Gesicht nachhause [sic] kommt. Die beiden Jungen beginnen an ihrer Identität zu zweifeln, was immer alptraumhaftere Folgen zeitigt. Der überwiegend in einer modernen Villa spielende, kammerspielartige Film entwickelt eine verstörende Atmosphäre, in der Realität und Traum verschwimmen. Da die dichte, mehrdeutige Erzählweise nur wenig Entlastung bietet und die Handlung sich bis hin zu drastischen Gewaltdarstellungen steigert, kann der Film Kinder ängstigen. Doch Jugendliche ab 16 Jahren haben bereits ausreichend Medienkompetenz und Genreerfahrung, um sich ausreichend zu distanzieren. Sie können die Irritationsmomente durch die Einordnung in den Kontext verarbeiten. Da sich ihnen das filmische Spiel mit der Wahrnehmung ebenso wie die Geschichte um eine dysfunktionale Familie erschließt, wird der Film diese Altersgruppe zwar fordern, jedoch nicht überfordern.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 04.08.15]

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