Filmplakat

Verfehlung (Bildnachweis: Camino)© Camino

Verfehlung

Stab und Besetzung

Originaltitel: Verfehlung [AT: Was nicht sein darf]. Internationaler Titel: The Culpable. Festivals: 20.01.2015 (Max Ophüls Preis), 07.03.2015 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen), 10.02.2016 (Santa Barbara International Film Festival). Kinostart: 26.03.2015 (DE). Verleih: Camino Filmverleih (DE). Länge: 95:25 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: besonders wertvoll.

Regie: Gerd Schneider. Drehbuch: Gerd Schneider. Kamera: Pascal Schmit. Schnitt: Uta Schmidt. Szenenbild: Ina Küfner (Szenenbild). Kostümbild: Bettina Marx & Ulrike Kiss-Ruddies. Maskenbild: Nicole Durovic & Rebecca Koch (Maskenbild). Musik: John Gürtler & Jan Miserre. Ton: Stefan Graubaum & Christian Späth (Ton), Jörg Höhne (Mischung), Sven Serfling (Supervising Sound Editor).

Darsteller: Sebastian Blomberg (Jakob Völz), Kai Schumann (Dominik ...), Jan Messutat (Oliver ...), Sandra Borgmann (Vera Rubin), Valerie Koch (...), Sebastian Kowski (...), Rade Radovic (...), Simon Marian Hoffmann (...), Susanne Böwe (...), Hartmut Becker [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Logline (Presseheft):

"Da schmeißt einer mit Dreck, und es ist nur eine Frage der Menge, ob was hängen bleibt..." Das möchte der katholische Gefängnisseelsorger Jakob Völz gern glauben, als sein bester Freund und Kollege Dominik Bertram wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch in Untersuchungshaft genommen wird. Doch was Jakob ahnt, aber nicht wissen will, wird zur Zerreißprobe für seinen Glauben und sein Selbstverständnis.

Quelle: Camino Filmverleih (Presseheft)

Auszeichnungen

  • 6. Kirchliches Filmfestival Recklinghausen (07.03.2015): Gerd Schneider
  • 11. Festival des deutschen Films (27.06.2015): Ludwigshafener Drehbuchpreis (Gerd Schneider)
  • Verband der deutschen Filmkritik: Bestes Spielfilmdebüt
  • 31. Santa Barbara International Film Festival 2016: Audience Choice Award

Produktionsnotizen

Der Film ist eine Produktion von av medien penrose und Penrose Film (Produzenten: Katja Siegel, Bernhard Stegmann, Peter Schwartzkopff, Julia Kleinhenz unsd Felix Eisele) in Koproduktion mit SWR (Redaktion: Brigitte Dithard), ARTE (Redaktion: Barbara Häbe) und BR (Redaktion: Claudia Gladziejewski).

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über einen katholischen Priester, der in einen Loyalitätskonflikt gerät, als sein bester Freund und Priesterkollege des sexuellen Missbrauchs bezichtigt wird. Der Film zeigt die Auswirkungen auf die Missbrauchsopfer (Selbstverletzung durch Ritzen, Angstzustände während des Gottesdienstes) und schildert die katholische Kirche als geschlossenes, tendenziell korruptes System. Kinder ab 12 Jahren sind auf Grund ihrer medialen Erfahrungen und ihrer psychosozialen Entwicklung in der Lage, diese Darstellungen einzuordnen, zu reflektieren und ohne Beeinträchtigung zu verarbeiten. Einzelne, emotional intensive Szenen (z.B. während einer Gruppentherapie) können für ab 12-Jährige fordernd sein, eine Überforderung steht gleichwohl nicht zu befürchten. In der Hauptfigur finden sie zudem eine positive Identifikationsfigur, die am Ende das Richtige tut.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 11.04.15]

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