Filmplakat

Von jetzt an kein Zurück (Bildnachweis: Salzgeber)© Salzgeber

Von jetzt an kein Zurück

Stab und Besetzung

Originaltitel: Von jetzt an kein Zurück. Festivals: 10.09.2014 (Filmfest Oldenburg [Eröffnungsfilm]). Kinostart: 12.03.2015 (DE). Verleih: Edition Salzgeber (DE). Länge: 109:18 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 16 Jahren. FBW: -

Regie: Christian Frosch. Drehbuch: Christian Frosch. Kamera: Frank Amann. Schnitt: Karin Hammer. Szenenbild: Lena Mundt & Kay Kulke (Szenenbild). Kostümbild: Stefanie Jauß. Maskenbild: Axel Wilms & Maitie Richter (Maske). Musik: Andreas Ockert. Ton: Torsten Lenk (Originalton), Martin Grube (Mischtonmeister), Linus Nickl (Sounddesign). Visuelle Effekte: ... (...).

Darsteller: Victoria Schulz (Ruby), Anton Spieker (Martin), Walfriede Schmitt (Schwester Agathe), Erni Mangold (Mutte Benedikta), Ben Becker (Rubys Vater), Thorsten Merten (Martins Vater), Michael Prelle (Direktor Newald), Ursula Ofner (Rubys Mutter), Markus Hering (Bruder Rossmann), Eva Maria Jost (Gisela), Ivo Kortlang (Xaver), Tino Hillebrand (Harry), Cora Frost (Schwester Martha) [in der Reihenfolge der Titelsequenz] u.a.

Inhalt

Kurzinhalt (Presseheft):

Deutsche Provinz, 1968. Für die Träume von Ruby und Martin ist die Welt zu klein. Sie sind jung, sie wollen zusammen sein, sich nicht an falschen Idealen orientieren, und sie sehen nur einen Ausweg: abhauen, nach Berlin. Der Plan misslingt und der Preis, den Ruby und Martin dafür zahlen, ist hoch: Schulverweis und elterliche Gewalt. Ruby landet im geschlossenen katholischen Heim bei den Barmherzigen Schwestern, Martin wird von den Erziehern der Bewahranstalt Freistatt zur Arbeit ins Moor geschickt. Erst Jahre später treffen sie sich wieder. Sind sie bereit, den Kampf für ihre Liebe wieder aufzunehmen?

Quelle: Edition Salzgeber (Presseheft) [PDF]

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 16 - Freigegeben ab 16 Jahren.

FSK (Freigabebegründung):

Drama über ein jugendliches Liebespaar, dessen Lebensmut Ende der 1960er Jahre in kirchlicher Heimerziehung gebrochen wird; zehn Jahre später treffen die beiden sich wieder, noch immer tief traumatisiert. Der Film zeigt eindringlich die körperliche und seelische Folter, denen die Hauptfiguren in den Heimen ausgesetzt sind. Doch wird diese Gewalt in keiner Weise selbstzweckhaft inszeniert und kann von Jugendlichen ab 16 Jahren in den Kontext der sozialkritischen Erzählung eingeordnet werden. Gleiches gilt für die hoffnungslose Grundstimmung und das tragische Ende. Die Schwarzweiß-Ästhetik, die den größten Teil des Films bestimmt, sowie der als historisch erkennbare Spielort sorgen für eine Distanz, was die Verarbeitung der Geschehnisse zusätzlich erleichtert.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 08.04.15]

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