Filmplakat

Babai (Bildnachweis: missingFILMs)© missingFILMs

Babai

Stab und Besetzung

Originaltitel: Babai. Internationaler Titel: Father. Festivals: 28.05.2015 (Filmfest München), 05.07.2015 (Karlovy Vary International Film Festival). Kinostart: 10.03.2016 (DE). Verleih: missingFILMs (DE). Länge: 107:18 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Visar Morina. Drehbuch: Visar Morina. Kamera: Matteo Cocco. Schnitt: Stefan Stabenow (zusätzlich: Anne Fabini, Maja Tennstedt & Visar Morina). Szenenbild: Jutta Freyer (Production Designer). Kostümbild: Genoveva Kylburg. Maskenbild: Astrid Weber (Hair and Make-up Designer). Musik: Benedikt Schiefer. Ton: Thierry Delor (Re-Recording Mixer), Malte Bieler (Supervising Sound Designer), Igor Popovski (Sound Designer), Anja Ludwig (Sound Editor). Spezialeffekte: ... & ... (Special Effects). Visuelle Effekte: Min Tesch, Anne Balthasar & Stefan Otterpohl (Visual Effects).

Darsteller: Astrit Kabashi (Gezim), Val Maloku (Nori), Enver Petrovci (Uncle Adem), Adriana Matoshi (Valentina), Aurita Agushi (Uncle Adem's Wife), Armend Ismajli (The ...), Alban Ukaj (People Smuggler in Boat), Xhevdet Jashari (Bedri) [in der Reihenfolge der Titelsequenz am Ende] u.a.

Inhalt

Synopsis (Website der Produktionsfirma):

Der zehnjährige Nori und sein Vater Gesim verkaufen zusammen Zigaretten auf den Straßen des Vorkriegskosovo der 90er Jahre. Auf Noris Mutter möchte Gesim nicht angesprochen werden. Der Vergangenheit zu entfliehen gehört zur Stärke des Vaters. Nun will er dem Kosovo entfliehen, ohne Nori. Doch der Sohn stellt sich quer und versucht mit allen Mitteln ihn davon abzuhalten. Es kommt zu einem Unfall. Der entsetzte Vater bringt seinen Sohn ins Krankenhaus. Als Nori entlassen wird, ist sein Vater heimlich gegangen. Voller Wut und Entschlossenheit folgt er ihm auf diese gefährliche Reise und findet tatsächlich seinen Vater in Deutschland wieder. Mit kindlicher Konsequenz konfrontiert er ihn mit seiner Tat, die er ihm nicht verzeihen kann.

Quelle: NiKo Film (Website)

Auszeichnungen

  • 33. Filmfest München 2015: Förderpreis Neues Deutsches Kino Regie (Visar Morina), Drehbuch (Visar Morina) und Schauspiel (Astrit Kabashi und Val Maloku) [Verleihung am 03.07.2015] & One Future Preis der Interfilm-Akademie München [Verleihung am 04.07.2015]
  • 50. Karlovy Vary International Film Festival 2015: Beste Regie (Visar Morina) & Europa Cinemas Label Award

Produktionsnotizen

Der Film ist eine deutsch-kosovarisch-mazedonisch-französische Koproduktion von NiKo Film (Produzentin: Nicole Gerhards) in Koproduktion mit Produksioni Krusha (Produzent: Visar Krusha), Skopje Film Studio (Produzent: Tomi Salkovski) und Eaux Vives Productions (Produzentin: Xénia Maingot) und in Koproduktion mit WDR (Redaktion: Andrea Hanke) und ARTE (Redaktion: Georg Steinert).

Filmzitate

Tettafel zu Beginn des Films: "Perhaps I sensed that whatever one accomplishes in life is little other than the attempt to regain childhood." Theodor W. Adorno

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 157910/K].

FSK (Freigabebegründung):

Das Drama erzählt von einem 10-jährigen Jungen im Kosovo der 1990er Jahre, der vom Vater zurückgelassen wird, als dieser in Deutschland eine bessere Zukunft sucht. Auf eigene Faust folgt ihm der Sohn auf den weiten Weg. In teils dokumentarisch wirkendem Stil schildert der Film eindringlich sowohl die Armut und Kriegsgefahr im Kosovo als auch die Gefahren der Reise. Die bedrückende Atmosphäre, einzelne Gewaltdarstellungen sowie bedrohliche Situationen, in die der auf sich gestellte Junge gerät, können Kinder unter 12 Jahren überfordern. Doch 12-Jährige sind in der Lage, diese Szenen in den Kontext einzuordnen und zu verarbeiten. Ihnen erschließt sich der Vater-Sohn-Konflikt. Da der Film überwiegend ruhig erzählt ist und auf drastische Bilder verzichtet, kann diese Altersgruppe das Geschehen reflektieren, ohne emotional überfordert zu werden.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 15.04.16]

Webtipps