Filmplakat

Junges Licht (Bildnachweis: Weltkino)© Weltkino

Junges Licht

Stab und Besetzung

Originaltitel: Junges Licht. Festivals: 12.03.2016 (Kirchliches Filmfestival Recklinghausen). Kinostart: 12.05.2016 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE). Länge: 122:13 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: -

Regie: Adolf Winkelmann. Drehbuch: Nils Beckmann, Till Beckmann & Adolf Winkelmann, nach dem gleichnamigen Roman von Ralf Rothmann. Kamera: David Slama. Schnitt: Rudi Heinen & Adolf Winkelmann. Szenenbild: ... (...). Kostümbild: ... Maskenbild: ... (...). Musik: Tommy Finke. Ton: . Visuelle Effekte: ... (...).

Darsteller: Oscar Brose (Julian Collien), Charly Hübner (Walter Collien, Vater), Lina Beckmann (Liesel Collien, Mutter), Peter Lohmeyer (Herr Gorny), Stephan Kampwirth (Herbert Lippek), Caroline Peters (Frau Morian), Greta Sophie Schmidt (Marusha), Nina Petri (Frau Gorny), Ludger Pistor (Pfarrer Stürwald) u.a.

Inhalt

Synopsis (Presseheft):

Die 60er-Jahre, ein Sommer im Ruhrgebiet. Der Krieg ist vorbei. Das Ruhrgebiet sorgt mit Kohle und Stahl für das Wirtschaftswunder und den Fortschritt der gesamten Republik. Die Gastarbeiter sind schon da und Tante-Emma-Läden noch rentabel; Rauchen gilt nicht als gesundheitsgefährdend und Currywurst als nahrhaft. Während die Männer unter Tage malochen, vertreiben sich die Jungen ihre Zeit mit Zigaretten, Bier und Obszönitäten. Doch der 12-jährige Julian ist anders. Er kümmert sich liebevoll um seine kleine Schwester, schmiert Brote für seinen Vater und dient sonntags in der Messe. Mit Neugier beobachtet er, was um ihn herum geschieht. Besonders angetan hat es ihm die frühreife Nachbarstochter Marusha, die jedoch nicht nur den Jungen fasziniert. Als sich die latente erotische Spannung an einem heißen Sommertag plötzlich entlädt, gerät das Leben von Julian und seiner Familie aus der Bahn. Daraufhin packt er seine Sachen, läuft von zu Hause weg und vertraut sich dem Pfarrer an. Aber kann man überhaupt die Sünden eines anderen beichten?

Quelle: Weltkino Filmverleih (Presseheft) [PDF]

Auszeichnungen

  • 7. Kirchliches Filmfestival Recklinghausen (12.03.2016): Adolf Winkelmann

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 158191/K].

FSK (Freigabebegründung):

Im Ruhrgebiet der 1960er Jahre spielende Familiengeschichte: Aus der Perspektive des 12-jährigen Sohnes Julian wird der ereignisreiche Alltag der Familie in ihrem Arbeiterviertel gezeigt. Kinder ab 12 Jahren finden in dem jungen Protagonisten eine positive Identifikationsfigur. Eine dramatische Szene, in der Julian von einem älteren Jungen zum Anfassen einer Frauenleiche gedrängt wird, kann von jungen Zuschauern problemlos als "Mutprobe" unter Jugendlichen in einer rauen Alltagswelt verstanden und angemessen verarbeitet werden. Eine andere Szene, in der Julian von seiner Mutter mit dem Kochlöffel geschlagen wird, kann Kinder emotional belasten. Da sie aber in den Kontext der erzählten Geschichte eingebettet ist und zudem slapstickartig inszeniert ist, kann sie von 12-Jährigen verarbeitet werden.. Zudem ist auch für jüngere Zuschauer offensichtlich, dass es sich hier um eine Darstellung vergangener Zeiten handelt. Eine Irritation oder Überforderung lässt sich daher auf allen Ebenen ausschließen.

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) [Zugriff: 15.05.16]

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