Filmplakat (int.)

U - July 22 (Bildnachweis: TrustNordisk)© TrustNordisk

Utøya 22. Juli

Stab und Besetzung

Originaltitel: Utøya 22. juli. Internationaler Titel: U - July 22. Festivals: 19.02.2018 (Filmfestspiele Berlin), 08.06.2018 (Filmfest Emden-Norderney). Kinostart: 09.03.2018 (NO), 20.09.2018 (DE). Verleih: Weltkino Filmverleih (DE). Länge: 97:32 Min. (24 fps (FSK)). FSK: ab 12 Jahren. FBW: offen.

Regie: Erik Poppe. Drehbuch: Siv Rajendram Eliassen & Anna Bache-Wiig. Kamera: Martin Otterbeck. Schnitt: Einar Egeland. Szenenbild: Harald Egede-Nissen (Production Designer). Kostümbild: Rikke Simonsen & Christina Lovery. Maskenbild: Elisabeth Bukkehave (Makeup designer). Musik: Wolfgang Plagge (End Credit Song ["Utøya"]). Ton: Gisle Tveito (Sound Designer), Gisle Tveito & Ingar Pedersen (Sound Recordists).

Darsteller: Andrea Berntzen (Kaja), Aleksander Holmen (Magnus), Solveig Koløen Birkeland (Injured girl), Brede Fristad (Petter), Elli Rhiannon Müller Osbourne (Emilie), Jenny Svennevig (Oda), Ingeborg Enes Kjevik (Kristine), Sorosh Sadat (Issa) u.a. [in der Reihenfolge des Abspanns].

Inhalt

Kurzinhalt (Kino & Curriculum):

Die 18-jährige Kaja verbringt mit ihrer jüngeren Schwester Emilie Ferientage in einem Sommercamp auf der norwegischen Insel Ut°ya. Nach einem Streit zwischen den Schwestern geht Kaja alleine zu einem Treffen. Angeregt diskutieren die Jugendlichen über aktuelle politische Entwicklungen, als plötzlich Schüsse fallen. Erschrocken suchen Kaja und die anderen Schutz im Wald. Was geschieht um sie herum? Wer sollte auf sie schießen? Kein Versteck scheint sicher. Kaja setzt alles daran, Emilie zu finden, während die Schüsse nicht verstummen wollen ...

Auszeichnungen

  • 68. Internationale Filmfestspiele Berlin 2018: Besondere Erwähnung der Ökumenischen Jury (Panorama)
  • 29. Filmfest Emden-Norderney (10.06.2018): Score Bernhard Wicki Preis in Bronze

Filmzitate

Texttafeln zu Beginn des Films:

Am Freitag, den 22. Juli 2011[,] wurden in Norwegen zwei Terroranschläge verübt. // Zuerst explodierte eine Autobombe im Osloer Regierungsviertel. / Danach wurde ein Attentat auf das Ferienlager der Jugendorganisation der norwegischen Arbeiterpartei auf der Insel Utøya verübt. // Der Täter war ein 32-jähriger Rechtsextremist aus Oslo.

Texttafeln am Ende des Films:

Der Anschlag auf Ut°ya dauerte 72 Minuten. // 77 Menschen wurden bei den Anschlägen getötet. 99 Menschen wurden schwer verletzt. Mehr als 300 Menschen erlitten schwerwiegende Psychotraumata. // Die Anschläge sollten als Warnung gelten, für den Fall, dass die norwegische Arbeiterpartei ihre Politik nicht ändere. / Vor Gericht sagte der Attentäter aus, dass er es wieder tun würde. // Eine Untersuchungskommission kam zu dem Schluss, dass die Anschläge auf das Regierungsgebäude hätten verhindert werden können. / Die Behörden versagten, die Menschen auf Ut°ya zu beschützen. Sie hätten besser vorbereitet sein müssen. [Im Original: ... and that emergency preparedness should have been better.] // Die Geschichte und die Personen im Film sind frei erfunden. Der Film basiert auf detaillierten Erfahrungsberichten vieler Überlebender. // Rechtsextremismus nimmt in Europa und der übrigen westlichen Welt zu. / Der Attentäter hält weiterhin an seinem Feindbild fest. Solche politischen Ansichten finden immer mehr Zustimmung.

Altersfreigabe im Vergleich

  • DE: 12 - Freigegeben ab 12 Jahren [Prüf-Nr. 179769-a/K].

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