Für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) habe ich zusammen mit Marie Krawinkel zur animierten Abenteuer-Komödie „Jazzy – Chaos im Regenwald“ von Regisseur Tim Harper eine „Kino & Curriculum“-Ausgabe geschrieben, die Sie im Bereich „Veröffentlichungen“ als PDF-Datei herunterladen können. Der Film startet am 16. April im Verleih von Camino Film in den deutschen Kinos.
„Der Beitrag von Michael Kleinschmidt verdeutlicht einmal mehr die Vielgestaltigkeit der Religionskultur aus filmwissenschaftlicher Perspektive und die Chancen für den Religionsunterricht, wenn er sich dahingehend kulturell öffnet.“
Jutta Paeßens und Stephanie Schwarz im Editorial von Religion unterrichten, H. 2/2025
Im gerade veröffentlichten Heft 2/2025 von „Religion unterrichten“ zum Thema „Religion trifft Kultur“ ist ein kurzer Aufsatz von mir zum Thema „Religion im Film“ mit filmwissenschaftliche Überlegungen zum Einsatz von Filmen im (Religions-) Unterricht erschienen. Das aktuelle Heft der Open-Access-Zeitschrift steht in der eLibary zum kostenlosen Herunterladen als PDF-Datei zur Verfügung.
„Religion unterrichten“ ist ein kostenloses ökumenisches Online-Angebot für Religionslehrkräfte, die evangelischen und katholischen Religionsunterricht erteilen. Mit dem Konzept der Zeitschrift werden Herausforderungen, die durch konfessionelle, religiöse und weltanschauliche Pluralität in Lerngruppen bestehen, berücksichtigt.
Rückblick 2025
Meine Filme des Jahres
Weil ich am Rande von Veranstaltungen immer wieder nach Filmtipps gefragt werde, finden Sie hier ein Liste von Filmen aus dem Kinojahrgang 2025, die mich aus verschiedenen Gründen – im Idealfall formal und inhaltlich – beeindruckt haben und die ich Ihnen daher gerne zur Sichtung empfehle. Am besten im Kino, versteht sich. Denn: #KinoDafürWerdenFilmeGemacht. – Und weil ich mich nicht nur für Film interessiere, finden Sie weiter unten auch weitere Empfehlungen zu Büchern und Spielen.
Spielfilme (international) 2025
- „A Real Pain“ von Jesse Eisenberg
- „Der Brutalist“ von Brady Corbet
- „Der Lehrer, der uns das Meer versprach“ von Patricia Font
- „One Battle after Another“ von Paul Thomas Anderson
- „Rückkehr nach Ithaka“ von Uberto Pasolini („Nowhere Special“)
- „Skeet“ von Nik Sexton (DGB-Filmpreis 2025)
- „Sorry, Baby“ von Eva Victor (Spielfilmdebüt des Jahres)
- „Springsteen: Deliver Me from Nowhere“ von Scott Cooper (Musikfilm des Jahres)
- „The Life of Chuck“ von Mike Flanigan (Literaturadaption des Jahres)
- „Die Unerwünschten – Les indésirables“ von Ladj Ly
- „Das Verschwinden des Josef Mengele“ von Kirill Serebrennikov
- „Wenn der Herbst naht“ von François Ozon
Spielfilme (national) 2025
Meine deutschen TOP-5-Filme in alphabetischer Reihenfolge:
- „Heldin“ (CH/DE 2025) von Petra Volpe
- „Ich sterbe. Kommst Du?“ (DE 2025) von Benjamin Kramme
- „Kein Tier. So Wild“ (DE/PL/FR 2025) von Burhan Qurbani
- „September 5“ (DE/US 2024) von Tim Fehlbaum
- „Sieben Tage“ (DE 2024) von Ali Samadi Ahadi
Animationsfilm des Jahres
- „Flow“ von Gints Zilbalodis
TV-Filme des Jahres
- Rosenthal (DE 2025). Regie: Oliver Haffner. Drehbuch: Gernot Krää. Kamera: Kaspar Kaven. Schnitt: Jens Klüber. Szenenbild: Knut Loewe. Kostümbild: Christian Röhrs & Juliane Maier. Maskenbild: Antje Daum & Dominique Renic. Musik: Lorenz Dangel & Fabian Zeidler. Mit: Florian Lukas, Claude Oliver Heinrich (Hans Rosenthal, jung), Silke Bodenbender (Traudl Rosenthal), Hans-Jochen Wagner (Dr. Horst Hummel) u.a. [in der Reihenfolge der Titelsequenz]. TV-EA: 07.04.2025 (ZDF).
Meine Bücher des Jahres
- Belletristik (international): „Der begrabene Riese“ von Kazuo Ishiguro (2015)
- Belletristik (deutschsprachig): „Lukusch“ von Benjamin Heisenberg (2022). Außerdem: die beiden Romane „10 Uhr 50, Grunewald“ (2022) und „Paula oder Die sieben Farben der Einsamkeit“ (2024) von Stephan Abarbanell.
- Sachbuch: „Freiheitsschock” von Ilko-Sascha Kowalczuk, das ich kurz vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 gelesen habe, bei der die #NoAfD bundesweit 20,8 Prozent und in den ostdeutschen Flächenländern mehr als 30 Prozent der Stimmen und fast alle Direktmandate bekommen hat …
- Spannung: „Sörensen macht Urlaub“ von Sven Stricker
- Literarische Form: „153 Formen des Nichtseins“ von Slata Roschal
- Buchgestaltung: „Farm der Tiere“ von George Orwell, 2025 neu erschienen bei der Büchergilde „mit Illustrationen von Philip Waechter, bedrucktes Leinen, Fadenheftung, Farbschnitt, bedrucktes Vorsatzpapier, Lesebändchen […], Buchgestaltung von Cosima Schneider“
- Kochbuch: „Kochen ohne Grenzen – Kanaan“ von Oz Ben David & Jalit Dabit. Nachtrag (Februar 2026): Leider musste das vom Israeli Oz Ben David und dem Palästinenser Jalil Dabit betriebene Berliner Restaurant „Kanaan“ Anfang 2026 Insolvenz anmelden.
- Wiederentdeckte/-gelesene Bücher: „Farm der Tiere“ von George Orwell, „Smoke and Mirrors“ von Neil Gaiman (auf Englisch) und „Wer war der Täter?“ von Alfred Hitchcock
- Bücher für @irgendwasmithasen: „Der Fluch des Hasen“, „Der Kaninchen-Faktor“, „Der kleine Maulwurf rettet das Häschen“ und „Kleiner Hase Baldrian und andere Hasengeschichten“ von Janosch
- Bedrohte („veraltende“) Wörter: „Pasquillant“ von Max Goldt (2025)
- Originelle Wörter: „Knirpsiknapsi“, „Lügenpimpsi“, „Schuksischnaksi“ von Heinz Markstein (1973)
Wollen Sie wissen, was ich 2025 noch gelesen habe? Et voilà: Hier meine Leseliste 2025!
Spiele(neuheiten) des Jahres
Wie Sie vielleicht wissen, bin ich auch begeisterter Gesellschaftsspieler. Viele unserer Lieblingsspiele der letzten beiden Jahre, vor allem „Sea Salt and Paper“ und „District Noir“ (siehe Meldungen vom 30.12.23 und 04.01.25), kommen nach wir vor zuhause oder in der Kneipe häufig auf den Tisch. 2025 hat uns vor allem das neu erschienene kleine 2-Personen-Kartenspiel „Instinkt“ begeistert (siehe Lieblingsspiele).
Auf der Website der Liebfrauenschule Vechta ist heute unter dem Titel „Manipulierend, diffamierend, hinterhältig“ ein Online-Artikel über ein Kino-Seminar zur NS-Filmpropaganda in der Schauburg Cineworld Vechta erschienen, bei dem ich gestern, am 22. Januar 2026, für die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung als Referent zum NS-Propagandafilm „Hitlerjunge Quex“ tätig war.
Die ökumenische Veranstaltungsreihe Kirche und Kino Recklinghausen hat heute mit einer Pressemitteilung das Programm für das erste Halbjahr 2026 vorgestellt. Die fünf Filme und Termine: „The Change“ von Jan Komasa („Corpus Christi“) am 28. Januar, „Father Mother Sister Brother“ von Jim Jarmusch als Vorpremiere am 25. Februar (Kinostart: 26.2.), „Lolita lesen in Teheran“ von Eran Riklis („Lemon Tree“, „Mein Herz tanzt“) am 22. April, „Rückkehr nach Ithaka“ von Uberto Pasolini („Nowhere Special“, „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“) am 27. Mai und „Die Farben der Zeit“ von Cédric Klapisch am 24. Juni. Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können. Bei allen Veranstaltungen werde ich – wie schon seit Beginn der Reihe im Jahr 2002 (!) – in den Film einführen und das anschließende Filmgespräch moderieren.
Liebe Freund:innen der Film- und Kinokultur, gerne weise ich Sie auf den Spielfilm „Ich sterbe. Kommst du?“ von Benjamin Kramme hin, der heute im Verleih von barnsteiner-film in den deutschen (Arthouse-) Kinos startet und der bereits im März im Rahmen des Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen zu sehen war.
Im Rahmen einer Kinotour macht Benjamin Kramme am 19. November auch im Cinema Münster Station. Bei dieser Kooperationsveranstaltung mit dem Johannes Hospiz Münster werde ich das anschließende Filmgespräch mit Benjamin Kramme und Dr. Jürgen Dirks (Palliativmediziner am Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup) moderieren. Herzliche Einladung! Weitere Informationen und Tickets gibt es auf der Website des Cinema Münster.
Für das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) habe ich zusammen mit Marie Krawinkel zur Kinder-Dokumentarfilm „Zirkuskind“ vom Regie-Duo Julia Lemke und Anna Koch eine „Kino & Curriculum“-Ausgabe geschrieben, die Sie im Bereich „Veröffentlichungen“ als PDF-Datei herunterladen können. Der Film startet am kommenden Donnerstag, den 16. Oktober, im Verleih von Across Nations in den deutschen Kinos.